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Village
Saint-Paul
und Ile Saint-Louis |
Das Village Saint Paul ist in der Tat ein kleines Dorf – eine kleine in sich abgeschlossene Gegend in der Frieden und Lebensart die Hauptrollen spielen. Die kleinen Straßenblocks mit ihrem Kopfsteinpflaster sind vollständig Fußgängerzone und können nur durch bestimmte Eingänge erreicht werden. Es befindet sich gleich hinter der Saint-Paul-Kirche zwischen der belebten rue de Rivoli und den vielbefahrenen Quais de Seine.
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Diese Gegend ist ideal, um bei den über 200 Antiquitätenhändlern, die jeden Tag (auch sonntags) geöffnet haben, nach Antikem zu suchen. Von Mittelalterlichem bis hin zu den 70er-Jahren: Sie haben die Wahl. Sie können gerne ein bisschen feilschen; häufig richtet sich der vom Händler genannte Preis nach Ihrem Auftreten und Ihrer Kleidung. Aber Sie finden dort wirklich hochwertige Antiquitäten. Vergessen Sie das während des Handelns nicht, denn Sie könnten etwas verpassen...
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Gleich westlich neben dem Village Saint Paul, befindet sich eine lange mittelalterliche Mauer. Das ist das letzte Stück, welches von Philippe-Augustes Stadtmauern übrig ist. Sie stammen aus dem 11. und 12. Jh., als Paris nur so groß war wie die ersten sechs Arrondissements. Die Stadt war völlig von dieser Stadtmauer mit ihren Türmen umgeben, um sie zu schützen und um Verbrecher auszuschließen. Heute sind die Pariser Grenzen eher finanzieller Natur – es gibt die, die es sich leisten können in Paris zu leben und die, die in der Banlieue (Vortorte) wohnen; aber das ist eine andere Geschichte.
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In der Nähe der Pont Sainte Marie, befindet sich das Hôtel de Sens, das ehemalige Stadtpalais des Erzbischofs der Stadt Sens. Man denkt eher man befände sich bei den Schlössern des Loire-Tals, wenn man das Gebäude mit seiner Mischung aus Renaissance und Gotik anschaut. Heute beherbergt das Gebäude eine Bücherei und zeigt zeitweilig auch Kunstausstellungen.
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Wenn Sie dann über die Brücke gehen, erreichen Sie die Île Saint Louis, die vorallendingen bei Amerikanern, wie z. B. Bill Clinton, sehr beliebt ist. Er Quadratmeterpreis geht bei etwa 15 000 € los und man kann nirgendwo parken, aber da es das alte magische Paris ist, sind viele bereit diesen Preis zu zahlen. Aber kein Besuch der Île Saint Louis wäre vollständig, ohne das berühmte Eis von Berthillon gekostet zu haben. An heißen Tagen müssen Sie allerdings mit einer durchaus gerechtfertigten längeren Schlange rechnen. Auf der Insel gibt es außerdem sehr viele ausgesprochen charmante Restaurants, die z. T. Menüs für unter 30 € anbieten. Die Insel ist natürlich ein wenig touristisch, aber nichtsdestotrotz einen wunderschönen Spaziergang wert.
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Wen Sie dann über die Pont Saint Louis gehen, erreichen Sie die große Schwester der Île Saint Louis, die Île de la Cité. An dessen östlichem Ende befindet sich eine Gedenkstätte für den Zweiten Weltkrieg. Und natürlich ist die Insel auch die „Heimat“ von Notre Dame, diesem Meisterstück gotischer Baukunst aus dem 11 Jh.
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Die Kathedrale ist gerade aufwendig gesandstrahlt worden und sieht jetzt noch beeindruckender aus, wenn sich ihre beigen Steine gegen den blauen Pariser Himmel abheben – das perfekte Foto. Wussten Sie, dass im Mittelalter alle Kirchen innen und außen in bunten Farben angemalt waren. Davon ist inzwischen nichts mehr übrig außer innerhalb der Sainte Chapelle, einer weiteren Kirche auf der Île de la Cité, die für ihre Mosaikfenster bekannt ist. Sie befindet sich innerhalb der Mauern des Palais de la Justice.
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Wenn Sie von der Île de la Cité zurück ins Marais gehen, sollten Sie unbedingt den Blumenmarkt aufsuchen. Dort verkaufen 50 Stände tausende verschiedene Blumen, von Pariser Geranien bis hin zu Orchideen, und allem was dazwischen ist.
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