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Rue des Francs Bourgeois
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Herzlich Willkommen in des Marais beliebtester Shopping-Meile. Das Marais ist eines der wenigen Pariser Viertel in denen man auch Sonntags shoppen kann, so dass Pariser und Touristen diese Gegend gleichermaßen zum Einkaufen und Sightseeing an lauen Sonntagnachmittagen schätzen. Der Sonntag war in Frankreich immer schon ein Heiliger Tag und so gut wie niemand würde auf die Idee kommen Sonntags zu arbeiten. Aber die Dinge ändern sich, so dass Geschäfte in den touristischen Vierteln der Hauptstadt geöffnet haben dürfen.

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Die rue des Francs Bourgeois (Straße der freien Bürger) bietet einen großartigen Mix aus chicen Modeboutiquen, Einrichtungsgeschäften, Restaurants und kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Beginnen Sie Ihren Tag an der Ecke rue des Archives. Das Hôtel de Soubise, das Museum für französische Geschichte und der Nationalen Archive, ist einen Besuch wert. Das Gebäude ist zum Teil aus dem Mittelalter; der größere Teil aber ist in klassischen französischen Stil des 17. Jh. gehalten. Besuchen Sie den schönen im Innenhof gelegenen Garten und sei es nur für eine fünfminütige Pause.

Wenn Sie dann weiter nach Osten in Richtung Place des Vosges (Vogesenplatz) gehen, kommen sie in Nummer 55 an etwas vorbei, was die Franzosen “Chez ma Tante” (Bei meinen Tante) nennen, dem Crédit Municipal, welcher ein Pfandhaus ist. In Frankreich gilt es als Schande, sich Geld auf diese Weise zu besorgen, so dass die Leute also lieber sagten, sie hätten sich etwas „von ihrer Tante“ geliehen. Gut zu wissen, dass die Familie immer für einen da ist...

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Wenn Sie die Straße weiter runtergehen, kommen Sie auf derselben Straßenseite an einer nahezu geheimen Tür vorbei, welche den Eingang zur Kirche der Blancs Manteaux darstellt, in der Sonntags Klassik-Konzerte stattfinden. Der Haupteingang der Kirche befindet sich auf der anderen Seite in der rue des Blancs Manteaux, die für ihre Café-Théâtres berühmt ist.

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Wenn Sie sich selbst Gutes tun wollen, z. B. eine entspannende Gesichtsmassage, so sollten Sie dem Geschäft „Nickel“ (frz. für „supersauber“), einem Schönheitssalon für den Herren, einen Besuch abstatten. Sorry Ladies, aber für Euch gibt es so viele andere Salons, wie Origins oder Mac, die sich unter unser Rubrik „Beauty & Spa“ befinden.

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Die etwas ernsthafteren Shopper, werden sich an den zahlreichen schönen Boutiquen erfreuen, wie z. B. „Zadig & Voltaire“ , wo man hochwertiges französisches Design zu vernünftigen Preisen erwerben kann. Um die Geschäfte alle aufzulisten, sind es schlicht und einfach zu viele ... gehen Sie einfach die Straße runter, so werden Sie sie alle entdecken können.

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Wenn Sie dann an einem aufwendigen Französischen Garten hinter einer schweren goldbeschlagen Eisengittertür vorbeikommen, so sind sie vor dem Carnavalet-Museum und seinen Gärten. Dieses Stadtschloss war früher das Zuhause von Madame de Sévigné, einer der Lieblingsmaîtressen Ludwig XIV.; heute beherbergt dieses wunderschöne Gebäude das Museum für Pariser Geschichte.

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Dank Bertrand Delanoë, Pariser Bürgermeister seit 2001, ist der Eintritt zu diesem, wie zu allen anderen der Stadt gehörenden Museen, wie z. B. des Museums Cognacq Jay (rue d’Elzévir 8) für Barockkunst oder des Hauses von Victor Hugo, Nummer 6 des Place des Vosges, frei. Delanoë und sein Kultursenator Girard haben beschlossen, dass Französische Kultur für alle umsonst sein sollte, eine Entscheidung, die nicht nur von den Parisern begrüßt wurde. Warum ins Disneyland fahren, wenn man ein echtes Schloss umsonst haben kann ?! Einige der zeitlich begrenzten Ausstellungen sind jedoch zu bezahlen; die permanenten Sammlungen sind täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr umsonst zu besichtigen.

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An der Ecke rue des Francs Bourgeois – rue Pavée, werden Sie einen etwas merkwürdigen kleinen Turm mit der Inschrift „échaugette“ sehen. Hier befindet sich die Architektonische Bibliothek Paris’, welche in dem majestätischem Hôtel Lamoignon untergebracht ist. Möchten Sie alte Pariser Stadtpläne oder Bücher, die Pariser Geschichte behandeln, kaufen, so ist dessen Bücherei der richtige Ort dafür.

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Wenn Sie das Carnabalet Museum auf der Seite der rue de Sévigné verlassen, so sollten Sie sich die Zeit nehmen, die vielen interessanten Geschäfte, wie z.B. Autour du Monde, Bensimon, La Chaise Longue, den Juwelier Monic, Paris Musées für antike Kopien oder die Parfümerien L’Occitane, Fragonard und Esteban zu besuchen. Für Designerkleidung befinden sich dort auch Issey Miyaké und Barbara Bui sowie Millefeuille für anspruchsvolle Inneneinrichtung.

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In der rue de Sévigné werden Sie auch auf die “sexiesten Männer von Paris“ treffen, die Pompiers, also die Feuerwehrleute. Die haben das Glück, dass ihre Wache in einem sehr hübschen aus der Zeit Ludwig XIV. stammenden und von François Mansart, dem Architekten von halb Versailles und Erfinder der Mansarde, erbautem Hôtel Particulier (Stadtpalais), untergebracht ist. Am 14. Juli, dem „Geburtstag“ der Revolution, findet hier einer der beliebtesten der traditionellen Feuerwehrbälle statt. Der heißeste Abend, zu dem alle hingehen können, um unter freien Himmel den Traummann oder die Traumfrau zu finden. Sollten Sie am 14. Juli in Paris sein, so ist dieser Ball ein absolutes Muss (siehe auch in unser Rubrik „Sommer in Paris“).

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Die nächste Straße ist die rue de Turenne, in der Sie nach so viel Shopping, eine wunderbare heiße Schokolade im Café Baci genießen können, Aber vielleicht sagt Ihnen ein spätes Mittagessen auf einer der Terrassen des Place des Vosges, der gleich um die Ecke ist, ja mehr zu ....

 

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