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Rue
Charlot |
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Die rue Charlot, die rue de Poitou und die rue de Bretagne werden mehr undn mehr zu den beliebtesten Straßen des Marais. Dies ist u. a. dem zu verdanken, dass diverse historische Gebäude, wie z. B. das Hôtel de Retz oder des Hôtel de Sauroy aus dem 17. Jh., welches von Monsieur Charlot persönlich, jemand den man heutzutage wohl als Makler und Architekten bezeichnen würde, errichtet wurde, renoviert wurden. Desweiteren finden sich in diesen Straßen viele Kunstgalerien und Showrooms.
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Manche sagen, die rue Charlot sei des Marais chicste Straße. Es gibt viele stylische Straßen in der Gegend, aber nur die rue Charlot hat diesen besonderen Mix aus Shopping, guten Restaurants, Kunstgalerien und historischen Gebäuden. Es folgt eine kleine Tour durch diese beliebte Straße und ihre Gegend.
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Am Südende fangen wir mit dem Besuch des Picasso-Museums an, welches nur ein paar Schritte die rue de Perche herunter ist. Wenn Sie klassische Musik mögen, sollten Sie einen Blick in Armenische Kirche, ein Meisterstück barocker Baukunst mit ihren aufwendigen Gemälden und Mosaikfenstern, werfen. Am Wochenende finden dort hochwertige klassische Konzerte für bescheidene 10,- € statt.
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Wenn wir die Straße ein bisschen weiter hochgehen, kommen wir in der Nummer 18 zu dem Geschäft „Le Boudoir et Sa Philosophie“, welches uns eine Zeitreise ins 18. Jh. zu Marie Antoinette erlaubt. Gleich nebenan hat die sehr bekannte und kreative Rahmenmacherin Eugénie Seigneur ihre Boutique eröffnet, die einen Besuch wert ist.
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Gegenüber in Nummer 27 befindet sich Anders Hus Skandinavische Galerie in dessen Keller sich verborgene Schätze entdecken lassen. In der rue Bretagne gleich nebenan lohnt sich ein Besuch im Laden „A chacun son Image“ des Fotographen Fabien Breuvart, der dort ein Fotostudio „von Anno dazumal“ eröffnet hat. Er kann von Ihnen ein romantisches Pariser Porträt machen, welches sich als schönes Souvenir eignet.
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Auch wenn die rue de Charlot die wahrscheinlich aufstrebenste Straße des Viertels ist, so lohnt es sich doch auch die Straßen zu besuchen, die in der Nähe sind. Die wichtigste davon ist die rue de Bretagne. In der Nummer 55 befindet sich eines der besten Restaurants des nördlichen Marais, „Les Chineurs“ – das bedeutet Antiquitätenjäger – wo man zu Brasserie-Preisen hohe französische Cuisine genießen kann. Zurück auf der rue Charlot lohnt sich ein Zwischenstopp bei Nummer 53, wo sich Anna Vignials Galerie befindet, welche auf Kunst des 20. Jh. spezialisiert ist.
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Die rue de Poitou ist ebenfalls einen kleinen Umweg wert … vielleicht möchten Sie ja sogar im von Christian Lacroix designten Hotel du Petit Moulin wohnen, welches sich in der Nummer 29 befindet. In der rue Debeylème kann man sehr schön dem Bio-Laden (in Frankreich nahezu eine Seltenheit ...) Bio Moi einkaufen, oder im Restaurant „Le Pamphlet“ essen gehen, welches weltweit anerkannte gastronomische Küche bietet und das bei Preisen unter 35,- € pro Person.
Gleich neben dem Restaurant Innamoratti, ein sehr guter Italiener (aber sind Sie deshalb nach Paris gekommen ? ), biegen Sie rechts in die rue de Forez ab und dann in die rue de Picardie, wo viele kleine Designer Boutiquen zu finden sind. Für ein Mittagessen lohnt das „Les Don Juan“ einen Besuch.
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Die Geschäfte Kakeboton, Les Comptoirs de Carthage, Egoïsmes, Jenny du Marais, 8 rue Dupetit Thouars, sind ebenfalls einen Abstecher wert. Für das Ende des Ausfluges in die rue Charlot empfiehlt sich das „Amisphère“ - das große rote Fenster können Sie gar nicht verpassen – wo man bei freundlicher Bedienung gute französische Gerichte zu fairen Preisen (ab 9,- € für eine Plat du Jour) genießen kann.
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Nach diesem ganzen Shopping und einem guten Essen, können sie sich auf dem Rasen des Square du Temple, gegenüber des Rathauses des 3. Arrondissements, erholen.
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Man kann Stunden in diesen kleinen, kreativen, chicen Geschäften verbringen, die zum Charme des Marais ihren Beitrag leisten. Wir haben hier einige aufgeführt, die wir empfehlen können. Sollten Ihnen noch andere besonders auffallen, so zögern Sie nicht, uns das mitzuteilen!
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