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Place
des Vosges |
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Der Place des Vosges (Vogesenplatz), der sich im Vierten Arrondissement befindet, hieß einst Place Royal (Königsplatz). Diesen Namen hat der Platz nach der Revolution verloren, als die Vogesen im Nordosten Frankreichs nahe der Grenze zu Deutschland und Luxemburg die erste Region waren, die Steuern an die neue Regierung entrichteten. Um sie zu ehren, wurde einer der schönsten Pariser Plätze nach ihr benannt.
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Ein Besuch des Marais, ohne den Place des Vosges zu sehen, ist ungefähr so, als würde man auf die Champs Elysées gehen und den Triumphbogen verpassen. Der Place des Vosges ist elegant im klassischen französischen Stil gehalten und ein einzigartiges Beispiel für die Architektur des frühen 17. Jahrhunderts. Die schönen Brunnen innerhalb des Parks in der Mitte des Platzes tragen immer noch den Namen Ludwig XIII. , der damals König war, und den Platz in Auftrag gab.
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An der Nord- und an der Südseite hat der Place des Vosges zwei Hauptgebäude; im Norden den Pavillon de la Reine oder Königinnenpavillon und im Süden den Pavillon du Roi oder Königspavillon. Diese sind leider nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Man kann allerdings das Haus des Autoren von „Les Misérables“, Victor Hugo, besuchen, welches heute ein städtisches Museum mit freiem Eintritt ist (täglich außer montags 9 bis 18 Uhr).
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Sollten Sie in dieser gefragten Gegend wohnen wollen, so sollten Sie einen Blick auf das Vier-Sterne-Hotel Pavillon de la Reine werfen. Es befindet sich auf der Nordseite des Platzes und kann durch den Bogen neben der für ihre diversen Ausstellungen berühmten Galerie Vivendi erreicht werden. Das Drei-Sterne-Hotel des Chevaliers in der rue de Turenne verdient ebenfalls hier erwähnt zu werden und bietet eine etwas preisgünstigere Alternative in unmittelbarer Nähe des Place des Vosges. (Besuchen Sie diesbezüglich auch unsere Hotelseiten).
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Eine Umrundung des Platzes unter den Arkaden empfiehlt sich. Sie können einen Drink im Café Hugo nehmen oder im Ma Bourgogne oder im La Guirlande de Julie zu Abend essen. Das sind zwar alles etwas touristische Lokale, die aber durchaus einen Besuch wert sind.
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Außer der Galerie Vivendi sind noch viele andere Galerien an dieser prestigeträchtigen Adresse zu finden, deren große Schaufenster zum Platz hin für viele Passanten eine große Versuchung darstellen. In der Regel wird in allen Galerien Englisch und manchmal auch Deutsch gesprochen. Aber Vorsicht, die ausgestellten Kunstwerke sind nicht ganz billig.
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In der Südwesteck des Platzes befindet sich eine ganz kleine, man möchte fast sagen Geheim-, Tür, die nur tagsüber geöffnet ist und in die sehenswerten Gärten des Hôtel de Sully führt. Das Gebäude ist heute ein Museum für Photographie. Der Buchladen im Erdgeschoss hat außer interessanten Büchern über Photographie eine wunderschöne gewölbte Decke mit einer Freske, die ein gutes Beispiel für Renaissancekunst ist.
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An den Garten schließt sich ein Hof an in dem zauberhafte Statuen die Vier Jahreszeiten darstellen. Wenn Sie dann weiter nach Süden gehen, kommen Sie zur rue St Antoine, der östlichen Verlängerung der rue de Rivoli. Wenden Sie sich nach Osten, wartet dort der Place de la Bastille auf Sie. Dort werden Sie gepflasterte in den Boden eingearbeitete weiße Linien vorfinden; diese zeigen die Umrisse der ehemaligen berühmten Bastille-Festung.
Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich die vom Argentinier Carlos Ott erbaute neue Bastille-Oper, die ein Beispiel moderner Architektur ist, das nicht unbedingt allen Parisern gefällt. Hier werden viele berühmte Opern gegeben und das zu relativ moderaten Preisen. Gehen Sie direkt zum Schalter, manchmal gibt es noch Karten für zehn Euro. Um diese Karten zu ergattern, muss man sich allerdings an das Sprichwort „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“ halten und so gegen 10 Uhr morgens da sein.
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