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Les clefs d'Or

Die Geschichte von Marie AntoinetteDie Geschichte von Marie Antoinette

Hat die frau, die angeblich "gebt ihnen kuchen" sagte, den "nachtisch" verdient, den sie bekam ?

Hat die Frau, die angeblich "Gebt ihnen Kuchen" sagte, den "Nachtisch" verdient, den sie bekam ?
Ein Hauch von Schande umweht immer noch den Namen der französischen Königin Marie – Antoinette, die am 16. Oktober 1793 guillotiniert wurde. Zwei Jahrhunderte später hat sie nun eine Pause verdient.
Zu Lebzeiten wurde die extravagante Königin „Madame Defizit“, „die österreichische Hure“ oder noch schlimmer betitelt. War es nicht sie, die sagte „Gebt ihnen Kuchen“, als sie hörte wie die Pariser Bevölkerung hungerte ?

Der Film von Sophia Coppola behandelt in eleganter Weise dieses Thema und versucht außerdem das Bild eines jungen Mädchens, welches – schlecht dafür vorbereitet - an einem Hof voller politischer Intrigen und erstickender Etikette erwachsen wurde, zu zeichnen.

Marie-Antoinette jeune
Roi Louis XVI
Princesse de Lamballe, dame de compagnie et sa meilleure amie

Das öffentliche Leben im Goldenen Käfig des lasterhaften Hofes war nicht einfach für dieses 14-jährige Mädchen, das sich nach einer Intimsphäre sehnte. Die mangelnde Aufmerksamkeit ihres 16-jährigen Ehemannes tat ein Übriges. Möglicherweise litt er an einer physischen Deformation – Vorhautverengung (die allerdings durch eine Beschneidung hätte behoben werden können, aber ohne Narkose wollte Ludwig das nicht).
Oder vielleicht war er auch einfach nur ein linkischer Junge, der sich in seine Freizeitaktivitäten wie Jagen, Schlossern, oder zum Beispiel die Druckkunst flüchtete. Sicherlich wird der Druck diese Macht zu übernehmen auf ihm gelastet haben.  Auf jeden Fall wurde die Ehe sieben lange Jahre nicht vollzogen.

Als Verkörperung von Jugend, Schönheit und Verheißung war Marie – Antoinette bei der französischen Bevölkerung anfangs sehr beliebt. Sie war sehr großzügig gegenüber denen, die in Not waren. Aber bei Hofe begannen sich Klüngel zu bilden.
Gerüchte und Gerede entstanden … War Ludwig XVI. impotent ? Marie – Antoinette müsste also ihre Befriedung anderweitig finden … bei des Königs attraktivem jüngerem Bruder … bei ihrer guten Freundin, der Prinzessin Lamballe, ihrer neuen Gewandmeisterin, oder später bei Madame Polignac, der Gouvernante ihrer Kinder, als sie schließlich welche bekomme hatte? 
Irritiert von der komplizierten Etikette bei Hofe, hat Marie – Antoinette Höflinge entlassen deren Positionen streng gehütete Privilegien waren und diese mit Freunden besetzt, die sie amüsanter fand. Das Ergebnis war, dass sie sich immer mehr Feinde schuf.
Ludwig, der ein bisschen eine Niete war, war ebenfalls nicht besonders beliebt. Sein Cousin, Philippe von Orléans, hatte ein Auge auf den Thron geworfen. Ebenso wie Ludwigs jüngere Brüder ... Und so waren sie alle glücklich, wenn sie ihn kritisieren konnten, den unentschiedenen Dummkopf, und seine Gemahlin, das verschwendungssüchtige Weibsbild. Sie übersteigerten noch dämonisierende Flugblätter aus Paris und gingen zuweilen sogar so weit, selbst welche zu drucken.
Diese urteilstriefenden Zeitungen und Pamphlete erschienen immer häufiger und heizten die Stimmung weiter auf, als die Revolution schon kurz vor ihrer Explosion stand. 1785 wurde die einst so Beliebte zur „Autrichienne“ (ein Wortspiel auf Französisch; „chienne“ bedeutet Hündin; unterschwellig als die „österreichische Schlampe“ zu verstehen) nachdem sie ihren Mann beeinflusste, ihren Bruder, einen Erzbischof in Polen, aus politischen Schwierigkeiten zu retten. Letztlich kam Ludwig Österreich in dieser Sache nicht zur Hilfe. Aber der Gedanke, dass Österreich, ihrem Geburtsland, ihre eigentliche Loyalität galt, war geboren.

Der Staatsbankrott bedrohte Frankreich. In den Flugblättern standen Geschichten über Marie – Antoinettes hohe Ausgaben und man gab ihr den neuen Spitznamen „Madame Defizit“. Ihre Ausgaben waren sicherlich ein Thema und völlig überzogen. Aber das hätte man auch über die Maitressen Ludwig XIV., Madame de Montespan oder die Ludwig XV., Madame du Barry sagen können. Damals hat allerdings niemand diese Extravaganzen gedruckt...
Dazu kamen 1788 auch noch ein Hagelsturm und eine Missernte. War die Königin schon unbeliebt, für unglaubwürdig befunden und durch den Schmutz der Medien gezogen, so kam jetzt noch eine andere Schmierigkeit in Druck. Es wurde behauptet, die herzlose Königin hätte gesagt, wenn es denn kein Brot gäbe, sollten die Leute doch Brioche (Kuchen) essen. Das hatte sie nie gesagt, aber die Leute glaubten es nur zu gerne. Ihre Verfolger nutzten den Vorteil, dass das Volk hungerte, um diese Geschichte in der Presse zu verbreiten. Und so steht es auch heute noch – zwei Jahrhunderte später – in den Geschichtsbüchern. Ein Zeugnis der Macht der Medien selbst in ihren frühesten Tagen.
Das öffentliche Leben im Goldenen Käfig des lasterhaften Hofes war nicht einfach für dieses 14-jährige Mädchen, das sich nach einer Intimsphäre sehnte. Die mangelnde Aufmerksamkeit ihres 16-jährigen Ehemannes tat ein Übriges. Möglicherweise litt er an einer physischen Deformation – Vorhautverengung (die allerdings durch eine Beschneidung hätte behoben werden können, aber ohne Narkose wollte Ludwig das nicht).
Oder vielleicht war er auch einfach nur ein linkischer Junge, der sich in seine Freizeitaktivitäten wie Jagen, Schlossern, oder zum Beispiel die Druckkunst flüchtete. Sicherlich wird der Druck diese Macht zu übernehmen auf ihm gelastet haben.  Auf jeden Fall wurde die Ehe sieben lange Jahre nicht vollzogen.

Als Verkörperung von Jugend, Schönheit und Verheißung war Marie – Antoinette bei der französischen Bevölkerung anfangs sehr beliebt. Sie war sehr großzügig gegenüber denen, die in Not waren. Aber bei Hofe begannen sich Klüngel zu bilden.
Gerüchte und Gerede entstanden … War Ludwig XVI. impotent ? Marie – Antoinette müsste also ihre Befriedung anderweitig finden … bei des Königs attraktivem jüngerem Bruder … bei ihrer guten Freundin, der Prinzessin Lamballe, ihrer neuen Gewandmeisterin, oder später bei Madame Polignac, der Gouvernante ihrer Kinder, als sie schließlich welche bekomme hatte? 

Irritiert von der komplizierten Etikette bei Hofe, hat Marie – Antoinette Höflinge entlassen deren Positionen streng gehütete Privilegien waren und diese mit Freunden besetzt, die sie amüsanter fand. Das Ergebnis war, dass sie sich immer mehr Feinde schuf.
Ludwig, der ein bisschen eine Niete war, war ebenfalls nicht besonders beliebt. Sein Cousin, Philippe von Orléans, hatte ein Auge auf den Thron geworfen. Ebenso wie Ludwigs jüngere Brüder ... Und so waren sie alle glücklich, wenn sie ihn kritisieren konnten, den unentschiedenen Dummkopf, und seine Gemahlin, das verschwendungssüchtige Weibsbild. Sie übersteigerten noch dämonisierende Flugblätter aus Paris und gingen zuweilen sogar so weit, selbst welche zu drucken.
Diese urteilstriefenden Zeitungen und Pamphlete erschienen immer häufiger und heizten die Stimmung weiter auf, als die Revolution schon kurz vor ihrer Explosion stand. 1785 wurde die einst so Beliebte zur „Autrichienne“ (ein Wortspiel auf Französisch; „chienne“ bedeutet Hündin; unterschwellig als die „österreichische Schlampe“ zu verstehen) nachdem sie ihren Mann beeinflusste, ihren Bruder, einen Erzbischof in Polen, aus politischen Schwierigkeiten zu retten. Letztlich kam Ludwig Österreich in dieser Sache nicht zur Hilfe. Aber der Gedanke, dass Österreich, ihrem Geburtsland, ihre eigentliche Loyalität galt, war geboren.

Der Staatsbankrott bedrohte Frankreich. In den Flugblättern standen Geschichten über Marie – Antoinettes hohe Ausgaben und man gab ihr den neuen Spitznamen „Madame Defizit“. Ihre Ausgaben waren sicherlich ein Thema und völlig überzogen. Aber das hätte man auch über die Maitressen Ludwig XIV., Madame de Montespan oder die Ludwig XV., Madame du Barry sagen können. Damals hat allerdings niemand diese Extravaganzen gedruckt...
Dazu kamen 1788 auch noch ein Hagelsturm und eine Missernte. War die Königin schon unbeliebt, für unglaubwürdig befunden und durch den Schmutz der Medien gezogen, so kam jetzt noch eine andere Schmierigkeit in Druck. Es wurde behauptet, die herzlose Königin hätte gesagt, wenn es denn kein Brot gäbe, sollten die Leute doch Brioche (Kuchen) essen. Das hatte sie nie gesagt, aber die Leute glaubten es nur zu gerne. Ihre Verfolger nutzten den Vorteil, dass das Volk hungerte, um diese Geschichte in der Presse zu verbreiten. Und so steht es auch heute noch – zwei Jahrhunderte später – in den Geschichtsbüchern. Ein Zeugnis der Macht der Medien selbst in ihren frühesten Tagen.

La Bastille, démolie en 1789

Nachdem die Revolution mit dem Fall der Bastille im Juli 1789 ernsthaft mit dem Schlachtruf  „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ begonnen hatte, hungerte das Volk immer noch. Die Pariser Frauen, hungernd, unzufrieden und von der Presse angestachelt, zogen am 5. Oktober desselben Jahres nach Versailles, um die königliche Familie nach Paris zurückzubringen. Die Menge nannte den Hofstaat sarkastisch den Bäcker, des Bäckers Frau und ihre Krümel ... Und da endet Sophia Coppolas Film.

Der Film erspart uns den langsamen Abstieg der königlichen Familie in die Hölle. Zunächst ging es den Tuilerien-Palast, einen Teil des Louvre, der 1871 abbrannte, wo das Leben fast wie in Versailles weiterging. Aber die Familie stand unter strenger Aufsicht. Die einzige Hoffnung war, aus Frankreich zu fliehen. In 1791 wurde ein Versuch unternommen, der allerdings verpfuscht wurde. Man entdeckte sie in Varennes nahe der Belgischen Grenze und brachte sie nach Paris zurück. Mit dieser vereitelten Flucht begann vermutlich die Totenglocke für Frankreichs Monarchie zu läuten und jeglicher Gedanke an eine „begrenzte Monarchie“, wie z.B. in England, wurde im Keim erstickt. Während der erniedrigenden Rückkehr wurden Marie – Antoinettes Haare vollständig weiß – im Alter von 35 Jahren.

 

Parisiens affamés et en colère marchant sur Versailles

 

Die Situation verschlechterte sich zusehends. Der Krieg gegen Frankreichs angreifende Feinde, Preußen und Österreich, entwickelte sich immer schlechter. Bei zwei Gelegenheiten wurde der Tuilerien-Palast, vom Pariser Mob belagert. Am 20. Juni 1792 stellte sich der König den marodierenden Massen und schafft es, sie zu beruhigen. Aber das war nur zeitweilig. Nach weiteren Niederlagen an der Front waren die Massen wieder aufgeheizt und am 10. August 1792 attackierten die Pariser wieder. Um nicht in Stücke gerissen zu werden, machte sich die königliche Familie auf, um Schutz in der naheliegenden Nationalversammlung zu suchen. So entkamen sie gerade noch einem Massaker, das ihr sicheres Ende gewesen wäre. Wenn man den Berichten Glauben schenkt, war dies ein gräuliches Ereignis. Die Leute sollen Fußball mit den Köpfen der angegriffenen Schweizer Garden gespielt haben – und Schlimmeres.  

Letztendlich schaffte die Nationalversammlung die Monarchie ab und die königliche Familie wurde am 13. August 1792 in ein Gefängnis im Marais geschafft. Das Gefängnis, welches unter dem Namen Temple bekannt war, war ein mittelalterliches Relikt der Festung der Tempelritter. Dies waren die letzten Monate, als die Familie als solche beisammen war.

Die Niederlage bei Verdun am 2. September 1792 hatte einen weiteren Rückschlag zur Folge. Ungefähr 1 200 Menschen wurden aus den Gefängnissen geholt und abgeschlachtet. Da sie sowieso umgebracht wurden hatte die Menge die Entscheidung zwischen Erschießen, bei lebendigem Leibe verbrennen, in Stücke hacken oder Zerreißen... . Eines der unglücklichen Opfer war die Prinzessin Lamballe, Marie – Antoinettes gute Freundin. In La Force, einem Gefängnis in der Rue Pavée im Marais, welches später abgerissen wurde, um die Strasse zu verbreitern, fand sie ein brutales Ende. Als sie ihre Freundin, die Königin, zu verteidigen suchte, wurden ihr die Kleider vom Leib gerissen, sie wurde vergewaltigt und anschließend riss man ihr die Gliedmassen aus. Ihr Kopf und ihre Genitalien wurden aufgespießt und drei Kilometer durch die Strassen getragen, um unterhalb eines Tempel-Fensters ausgestellt zu werden, während ihre Gebeine von Kanonen abgeschossen wurden. Marie – Antoinette muss gezittert haben, als sie die Reste ihrer Freundin unter ihrem Fenster paradieren sah.

Am 11. Dezember desselben Jahres wurde der König in die Conciergerie, ein mittelalterliches Gefängnis, das als Vorzimmer des Todes galt, verlegt. Er wurde wegen Hochverrats verurteilt. Die Mehrheit, zu der übrigens auch sein Bruder Philippe gehörte, der sich jetzt in Anlehnung an das Gleichheitsprinzip der Revolution Gleichheits-Philippe nennen ließ, in der Nationalversammlung sprach sich schließlich für die Todesstrafe aus, die am 21. Januar des folgenden Jahres vollstreckt werden sollte.

La Conciergerie, dernière demeure de Marie-Antoinette

Dies war verständlicherweise verheerend für den im Turm zurückgeblieben Rest der Familie. Und die Dinge wurden noch düsterer als am 13. Juli 1793 befohlen wurde, den kleinen Ludwig (Royalisten erachten ihn als Ludwig XVII.) von seiner Mutter zu trennen. Das war mehr als sie aushalten konnte und es wurde eine ganze Weile heftig gestritten bis ihr schließlich das Kind aus den Armen, gerissen wurde. 

Er wurde der Obhut des ungebildeten Bürgers Richard, ein gewöhnlicher Schuster, übergeben, dem aufgetragen wurde, das königliche Kind zu erziehen. Der kleine Achtjährige war nach dieser erzwungenen Trennung verständlicherweise leicht zu beeinflussen und verletzbar. So lernte er revolutionäre Lieder und auch seine Mutter, die genau unter ihm lebte, zu verfluchen.

Am 2. August 1793 erfolgte dann der Befehl auch Marie – Antoinette in die Conciergerie zu verlegen. Sie wurde bis zum 12. Oktober verhört, da ihre Ankläger versuchten, schlüssige Beweise für ein Urteil vorzulegen.
Auf die Fragen antwortete sie mit großer Würde und erstaunlicher Intelligenz. 
„Glauben Sie, dass ein Volk Könige braucht, um glücklich zu sein ?“
„Ein einziges Individuum kann eine solche Entscheidung nicht treffen.“
„Sie bedauern sicherlich, dass Ihr Sohn aufgrund des Volkes, welches endlich seine Rechte begriffen hat, den Thron verloren hat?“ 
„Ich bedaure nichts für meinen Sohn solange mein Land glücklich ist.“

Ihre Antworten waren schneidend und tadellos. Dann aber hat ihr Erzfeind einen Überraschungsangriff gestartet, der sie überrumpelte. Hébert, der radikale Herausgeber der zügellosen und feurigen Zeitschrift „Le Père Duchêne“ und der den Spitznamen „l’Autrichienne“ prägte, beschuldigte sie der Blutschande mit ihrem Sohn. Ihre einzige Antwort war schweigend wegzugucken. Von ihrer Reaktion überrascht, versuchte ein Geschworener ihr eine Antwort zu entlocken:
„Die Natur selbst erschauert, wenn einer Mutter derartiges vorgeworfen wird. Ich appelliere an alle anwesenden Mütter hier“. Mitleid mit dieser schwachen Frau füllte den Raum. Sogar die rachsüchtigen Tricoteuses (Strickerinnen), die alle Prozesse und Hinrichtungen verfolgten, hatten Mitleid mit ihr.

Louis XVII à l'âge de 6 ans, seuls 3 portraits de lui furent réalisés
  
Marie-Antoinette au Temple
  
Marie-Antoinette les derniers jours de sa vie

Doch das Urteil war schon vorherbestimmt. „Des Hochverrats schuldig befunden“. Später wurde sie, wie auch das gewöhnliche Volk, in einen offenen Holzkarren verfrachtet. Ludwig hatte wenigstens noch eine Kutsche gehabt. Die Jahre von Stress, Aufständen, Morden, Hinrichtungen so wie das Getrenntsein von ihren Kindern hatten ihren Tribut gefordert. Es ging ihr wahrlich nicht mehr gut. Marie – Antoinette hatte einen Moment der Schwäche und als sie in den Karren stieg, übergab sie sich in den Hof der Conciergerie.
Der Maler Jacques-Louis David hat ihre Fahrt durch die Rue Saint Honoré festgehalten. Ihr Haar vom Henker abgeschnitten, ihre Hände auf dem Rücken zusammengebunden sah sie doch würdevoll, stoisch, ausgezehrt und tapfer aus.
Marie – Antoinette ging mit Haltung und einwandfreiem Betragen auf die Guillotine. Während dieser Jahre des Terrors mussten auch einige Revolutionäre selbst unter die „Nationale Rasierklinge“. Ihr Gegner Hébert ging um sich schlagend und schreiend. Als es Zeit für ihren Ankläger, Fouquier-Tinvilles, war, sagte er, er habe nur seinen Job gemacht und wimmerte „Ich bin die Axt; man kann doch nicht die Axt umbringen“.

Die Revolution war mit Exzessen überladen und Tausende fanden ein vorzeitiges Ende und irgendwie wurde Marie – Antoinette in des Volkes Phantasie zur Verkörperung alles Bösen. Aber jetzt, zweihundert Jahre später, kann man doch ein bisschen nachsichtiger mit diesem Mädchen sein!
 

Pamela Grant
Traduit de l’Anglais par Arnaud Sellier
 
Marie Antoinette en partenariat avec Paris Cap

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